Anton Corbijn. The Living and the Dead

Bucerius Kunstforum
7. Juni 2018 - 6. Januar 2019
Die Ausstellung Anton Corbijn. The Living and the Dead ist dem niederländischen Fotografen Anton Corbijn gewidmet und untersucht die selten gestellte Frage, wann Fotografie Kunst wird. Wie viele Fotografen hat Corbijn lange an der Schnittstelle zwischen freier und angewandter Fotografie gearbeitet: Berühmt wurde er mit seinen ikonischen Porträts von Bands und Musikern wie Joy Division, Depeche Mode, Tom Waits, U2 oder den Rolling Stones. Dabei handelte es sich meist um Auftragsarbeiten, bei denen er sich immer wieder den Raum für schöpferische Freiheit erkämpfen musste. Doch unterliegt sowohl seine angewandte als auch seine freie Arbeit als Fotograf und Filmregisseur immer jener Sinnfrage, nach deren Antwort jeder in erster Linie persönlich suchen muss und die mit zunehmendem Alter dringlicher wird.
Deichtorhallen Hamburg

17. FEBRUAR − 27. MAI 2018
HALLE FÜR AKTUELLE KUNST

Wahnsinn – allein Robert Longo ist den Besuch wert.
Radierung – Film – Malerei

Mit aller Macht: der 23. KOTTWITZKeller 
am 1. und 2. September 2018



Und außerdem:

Macht zum Mitmachen. Video machen!
Mitmachen kann jeder, unabhängig von einer Teilnahme am 23. KOTTWITZKeller. 
Schickt uns einen kleinen Video-Clip. Filmt kurz und knapp Machtvolles oder Machtloses. 
Dauer max. 30 Sekunden, wenn mit Musik, dann GEMA-frei.
Vorab zeigen wir einzelne Ergebnisse auf dieser Webseite.
In der Ausstellung präsentieren wir dann alle Filme an einem Stück.

Nach dem Debüt-Konzert im September im Theater die 2te Heimat gibt

EVANTGARDE

ein Live Recording

Das bedeutet: es wird ein ganz normales Konzert, allerdings wird es gefilmt und aufgenommen.


Klavier / Gesang / Kompositionen: Eva Engelbach-Brüggemann
Gitarre: Jakob Perko
Bässe, Flöte, Gesang: Ramón Lazzaroni
Schlagzeug: Sören Wilrodt

LIVE RECORDING KONZERT
am Sa, den 28. Oktober 2017
im Aufnahmesaal der Firma
SYRINX PRODUCTIONS 
Mexikoring 33
22297 Hamburg (City Nord)

Um 20 Uhr geht´s los

Es gibt ein kleines Buffet und Getränke.
Eintritt: 12,- Euro

Für die Planung wäre es toll, sich per Mail anzumelden. Ist aber kein Muß!



Der 22. KOTTWITZKeller jetzt auf YouTube

Skrollan Alwert hat wieder eine gelungene Zusammenfassung der beiden Kunst-Tage 
in der Kottwitzstraße in Hamburg-Hohlluft ins Bild gesetzt.

 

BILL VIOLA − 
INSTALLATIONEN

2. JUNI − 10. SEPTEMBER 2017 IN DER HALLE FÜR AKTUELLE KUNST


Im Rahmen des Reformationsjubiläums 2017 zeigen die Deichtorhallen Hamburg vom 2. Juni bis 10. September 2017 eine groß angelegte Ausstellung Bill Violas (*1951 in New York). Der amerikanische Medienkünstler zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern weltweit und gilt als einflussreicher Vertreter der Videokunst.


Seit mehr als vier Jahrzehnten hat der »Rembrandt« des digitalen Zeitalters, wie er mal genannt wurde, Installationen, Einkanalwerke, Klanginstallationen, Videoarbeiten auf Flachbildschirmen sowie Arbeiten für Konzerte, Opern und kirchliche Kontexte geschaffen. Mit zahlreichen Projekten und Ausstellungen beispielsweise im Grand Palais in Paris, im Museum of Modern Art in New York, als Vertreter der USA auf der 46. Biennale in Venedig sowie in der St. Pauls Cathedral in London und aktuell im Palazzo Strozzi in Florenz zählt er zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern weltweit.
Bill Violas Werke beschäftigen sich mit den zentralen Themen des menschlichen Lebens – Geburt, Tod, Liebe, Emotion und Spiritualität. Sein übergreifendes Interesse gilt mystischen Traditionen, insbesondere denen des Christentums, des Zen-Buddhismus’ und des Islams. Diese Art der Offenheit, die den Körper als Medium für Grenzerfahrungen versteht, spiegelt sich in fast allen Klang-Videoinstallationen des Künstlers, die durch ihre einprägsame transzendente Aura bestechen. Zuweilen ist die Ästhetik von Bill Violas ‚Ultra-Slow-Motion’-Werken an die Ikonografie des Mittelalters oder der Renaissance angelehnt – archaisch und hochästhetisch vermitteln seine einzigartigen Bilder die Erfahrung des Erhabenen und Spirituellen in der globalen Bildsprache des 21. Jahrhunderts. Die Ausstellung ermutigt die Besucher, über die grundlegenden Fragen des Lebens und ihre eigene Existenz nachzudenken.

Dreizehn filmische Werke Violas, darunter monumentale, bis zu 10 Meter hohe Video-Installationen verwandeln die Architektur der abgedunkelten Halle für aktuelle Kunst der Deichtorhallen Hamburg in eine Kathedrale des 21. Jahrhunderts, die zugleich zur herausragenden Bühne für die Aktualität und Inspiration der spirituellen Dimension in der Kunst der Gegenwart wird.
Dafür kann man gern mal Fernsehgebühren zahlen:
Zumal, es ist der Bayerische Rundfunk, der sich was traut:
HINDAFING


6 Folgen, von denen man süchtig werden kann.


THEORIE DES DASEINS

MARC LÜDERS - Werke von 1994 bis 2017

 


Als im 19. Jahrhundert zwei ästhetische Welten aufeinander trafen, waren Wucht und Wirkung dieses Zusammenpralls unübersehbar. Gemeint ist das Aufkommen der Fotografie, die das traditionelle Handwerk der Malerei zu verdrängen und zu ersticken drohte.
Doch aus Bedrohung ist mittlerweile Befruchtung geworden, wie sie das umfangreiche Werk von Marc Lüders zeigt. Von 1994 bis heute führt die Retrospektive in sein Werk, das die beiden ehemaligen Kontrahenten in stets neue Verhältnisse zueinander setzt. In und mit ihnen thematisiert der Künstler politische Inhalte, etwa das berüchtigte Gefängnis Abu Ghraib im Irak, die Frage nach der heutigen Individualität des Einzelnen oder die Landschaft innerhalb eines Spektrums, das von der Romantik bis zur modernen Urbanität reicht. Und dann ist da noch der alte, aus der Antike bezeugte Wettstreit der Malerei am Anfang der Karriere von Marc Lüders: wer malt so wirklichkeitsnah, dass selbst Vögel auf dieses Trompe-l'œil hereinfallen? Die Retrospektive wartet mit einer überraschenden Antwort auf.

Wolf Jahn, Nov 2016
Sehr sehenswert bis 7. Mai in der
Freien Akademie Hamburg
Dienstag bis Sonntag
11-18 Uhr

Der KOTTWITZKeller an der Elbe

Vom 9. April bis 14. Mai zeigen 10 KOTTWITZKünstler- und Künstlerinnen in der Elbschloss-Residenz Malerei und Fotografie.

Auf 200 Metern sind die Arbeiten von Hermann Bödeker, Sven Brauer, Axel Guhse, Michael Meyborg, Ulla Penselin, Claudia Rüdiger, René Scheer, Dieter Tretow, Mona Wolfs und Tanja Soler Zang zu sehen. Ergänzend dazu ein Video von Skrollan Alwert.  
Vernissage: 9. April, 17 Uhr, Elbschloss-Residenz, Elbchaussee 347


Ganz schön wichtig – und dann auch noch positiv:

#PulseofEurope - Zeichen setzen! - 
Signs for the future of Europe

Jeden Sonntag um 14 Uhr auf dem Hamburger Rathausmarkt und in den Straßen Europas sind wir sichtbar.
Sei dabei und lass uns als überzeugte Europäer und Demokraten positive Energie aussenden, die den aktuellen Tendenzen entgegenwirkt. Lasst uns den europäischen Pulsschlag wieder spürbar machen!
Infos unter: www.pulseofeurope.eu und natürlich auch auf facebook
Ein großartiger Tipp von Michel Löwenherz:

OK Go - This Too Shall Pass


Coole Musik und große Kunst passen zusammen
Listen and see

Deutsche Sprache im Literaturhaus

Yoko Tawada liest aus akzentfrei und 
Ein Balkonplatz für flüchtige Abende 

Yoko Tawada ist eine stille Reisende zwischen den Welten und Kulturen. Im November 2016 wird sie in Berlin mit dem Kleist-Preis ausgezeichnet. Für ihre Sprach- und Erzählkunst erhielt sie den wichtigsten japanischen Literaturpreis Akutagawa-Sho-Preis, den Lessingsförderpreis, den Chamissopreis, die Goethemedaille und 2015 die Gastprofessur für Interkulturelle Poetik in Hamburg. Yoko Tawada „… beschreibt die Welt so, wie sie aussähe, könnte man gleichzeitig träumen und hellwach sein…“ (taz). Immer wieder nimmt sie uns mit auf ihre ‚imaginären Reisen’. Ein wiederkehrendes Motiv in ihren Werken ist die Verwandlung: Sei es auf  sprachlicher Ebene, sei es die Metamorphose zu einem anderen Wesen. Literaturhaus, Schwanenwik, 38
Rosensalon, 1. Stock, 19.30 Uhr, 7 Euro Karten unter  Telefon 040.227 92 03 oder mailto: lit@lit-hamburg.de

Frank Zappa

Eat That Question


Sonntag, 15.15 Uhr im ABATON
Umbedingt anschauen.
Es gab – und es gibt (hoffentlich) ein anderes Amerika.

Das Jahr beginnt gut. 
Mit einem neuen Thema, für alle die sich künstlerisch betätigen: